Apothekerassistent/in

Apothekerassistenten werden heutzutage nicht mehr ausgebildet. Damals gliederte sich das Studium zum Apotheker in eine zweijährige Ausbildung in einer Apotheke mit anschließendem Studium, welches aus mindestens drei Jahren bestand. Viele blieben allerdings in der Apotheke, ohne das Studium zu beenden und legten ein sogenanntes Vorexamen ab, mit dem die zweijährige Ausbildung abgeschlossen wurde. In der Apotheke arbeiten Apothekerassistenten jedoch nicht eigenverantwortlich und unterliegen der Aufsicht der Apothekerin bzw. des Apothekers. Sie sind allerdings dazu berechtigt, Nacht- und Notdienste durchzuführen.

Da heutzutage die praktische Ausbildung erst nach dem Studium stattfindet, werden heute keine Apothekerassistenten mehr ausgebildet.

Im Prinzip gibt es seit dem den Beruf der bzw. des PTA’s (Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in).

Pharmazieingenieur/in

Die Ausbildung zum/zur Pharmazieingenieur/in gibt es heute auch nicht mehr. Den Beruf konnte man in der ehemaligen DDR an einer Ingenieurschule studieren. Im Prinzip ist der Pharmazieingenieur dem Apothekerassistenten gleichgestellt. Er unterliegt ebenso der Verantwortung der Apothekerin bzw. des Apothekers, ist aber dazu berechtigt, Nacht- und Notdienste durchzuführen und den Apotheker bis zu vier Wochen im Jahr zu vertreten.

Pharmazeutische/r Assistent/in

Der pharmazeutische Assistent ist ebenfalls ein Beruf der ehemaligen DDR und wird heutzutage nicht mehr ausgebildet.

Als Pharmazeutische/r Assistent/in arbeitet man unter Verantwortung und unter Aufsicht der Apothekerin bzw. des Apothekers. Im Prinzip gleicht der Beruf dem der bzw. des PTA’s.

Zu den Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem das Kundengespräch, der Handverkauf, sowie die Überprüfung der ordnungsgemäßen Lagerung, als auch die Herstellung und die Prüfung von Arzneimitteln.