Pharmazeutisch-technische Assistenten sind in der Apotheke für das Kundengespräch, der Beratung, der Abgabe von Arzneimitteln, sowie der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln zuständig. Sie arbeiten unter Verantwortung, sowie unter Aufsicht der Apothekerin bzw. des Apothekers.

Neben der öffentlichen Apotheke finden Pharmazeutisch-technische Assistenten in der pharmazeutischen Industrie, in der Krankenhausapotheke, sowie bei den Krankenkassen Beschäftigung.

Die Mindestvoraussetzung für die Ausbildung ist die mittlere Reife, sprich der Realschulabschluss.

Die Ausbildung umfasst eine zweijährige schulische Ausbildung mit einem anschließenden praktischen halben Jahr in der Apotheke.

Die zweijährige schulische Ausbildung umfasst sowohl theoretischen, als auch praktischen Unterricht. Es werden Fächer wie Arzneimittelkunde, Galenik, Botanik und Drogenkunde, Chemie, Ernährungslehre, Körperpflegekunde, Medizinproduktekunde, Gesetzeskunde, Gefahrstoffkunde, Physik, Mathematik, fachbezogenes Englisch, Apothekenpraxis, sowie Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Zu den praktischen Fächern gehören Chemie, Galenik und Botanik.

Beendet wird die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung, welche aus drei praktischen (Chemie, Galenik und Botanik), drei mündlichen (Medizinproduktekunde, Gesetzteskunde und Gefahrstoffkunde), sowie vier schriftlichen Prüfungen (Chemie, Botanik, Galenik und Arzneimittelkunde).

Während der Schulferien muss innerhalb des zweijährigen Lehrgangs ein vier-wöchiges Praktikum in einer oder mehreren Apotheken durchgeführt werden. Diese müssen nicht am Stück absolviert werden und können auf mehrere Schulferien aufgeteilt werden.

Nach der zweijährigen Schulausbildung folgt das halbe praktische Jahr in einer Apotheke, während dessen man die zuvor theoretisch gewonnenen Kenntnisse anwenden und vertiefen kann.

Im Anschluss daran findet die letzte Prüfung statt, welche mündlich im Fach Apothekenpraxis erfolgt.

Weiteres zu diesem Thema:

Hier findet ihr Informationen zum Aufbau der Ausbildung zur PTA.