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	<title>Pharmaziestudium, Pharmazie studieren, PTA-Ausbildung</title>
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		<title>Nasenspray süchtig &#8211; was tun gegen die Abhängigkeit?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 17:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Innerhalb meines praktischen Jahres im Rahmen des Pharmaziestudiums arbeite ich derzeit in einer öffentlichen Apotheke und muss immer wieder feststellen, wie viele Kunden Nasenspray kaufen. Und zwar nicht nur eine Packung, weil sie derzeit erkältet sind. Nein, viele kaufen gleich mehrere Packungen bzw. kommen fast wöchentlich und sind genervt, wenn man ihnen den Einnahmehinweis „Bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb meines <a href="http://pharmaziestudium.org/praktisches-jahr/">praktischen Jahres</a> im Rahmen des Pharmaziestudiums arbeite ich derzeit in einer öffentlichen Apotheke und muss immer wieder feststellen, wie viele Kunden Nasenspray kaufen.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-920" title="Frau nimmt Nasenspray, die Abhängigkeit bekämpfen" src="http://pharmaziestudium.org/wp-content/uploads/2013/03/Fotolia_48496956_XS-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" />Und zwar nicht nur eine Packung, weil sie derzeit erkältet sind. Nein, viele kaufen gleich mehrere Packungen bzw. kommen fast wöchentlich und sind genervt, wenn man ihnen den Einnahmehinweis „Bitte wenden Sie  das Medikament maximal 3x täglich und nicht länger als eine Woche am Stück an“ mit auf den Weg gibt. Doch dieser Hinweis ist nicht einfach nur so daher gesagt, sondern hat durchaus seine Berechtigung! Deshalb möchte ich diesem Thema mal einen Artikel widmen und  Tipps geben, wie man aus meiner Sicht der Nasenspray-Sucht wieder entkommen kann.</p>
<p><strong>Doch wie kommt es dazu, dass man der Nasenspray-Sucht, dem sogenannten Arzneimittelschnupfen verfällt?</strong></p>
<p>Die abschwellenden Nasensprays bzw. Nasentropfen enthalten als wirksame Komponente ein direktes α-Sympathomimetikum. Dazu zählen zum Beispiel Xylometazolin, Oxymetazolin, sowie Phenylephrin. Diese bewirken, dass sie wie die natürliche Substanz Adrenalin an die α-Rezeptoren der Nasenschleimhäute binden und somit zu einer Vasokonstriktion, d.h. einer Gefäßverengung führen, was eine verminderte Durchblutung der Nasenschleimhäute und damit eine Abschwellung zur Folge hat. Dieses führt wiederum zu dem befreitem Gefühl der Nase.</p>
<p>Wendet man das Spray bzw. die Tropfen nun längere Zeit an, werden vermehrt Rezeptoren gebildet, so dass die Dosierung irgendwann nicht mehr ausreicht und man öfter zu dem Medikament greifen muss.</p>
<p>Außerdem kommt es zu dem sogenannten Rebound-Effekt, dem Arzneimittelschnupfen. Das heißt, wenn die Wirkung des direkten α-Sympathomimetikum nachlässt, kommt es dazu, dass die Nasenschleimhäute noch verstärkter durchblutet werden und noch stärker anschwellen. Man bekommt also wieder das Gefühl einer verstopften Nase und es endet in einem teuflischen Kreislauf. Die Folgen sind ein Zugrundegehen der Nasenschleimhaut, was letztlich bis hin zum „Nichts mehr riechen können“ führen kann.</p>
<p><strong>Was kann man aber tun, wenn man nun doch der Nasenspray-Sucht verfangen ist?</strong></p>
<p>Da gibt es mehrere Möglichkeiten.</p>
<p><strong>1. Substitution, d.h. Austausch mit cortisonhaltigen Nasensprays</strong></p>
<p>Diese haben eine entzündungshemmende, antiallergische und abschwellende Wirkung. Sie wirken zwar nicht so schnell, wie die α-Sympathomimetika, können aber bei dem „Entzug“ sehr hilfreich sein. Diese müssen allerdings vom Arzt verschrieben werden.</p>
<p><strong>2. Die „Ein-Loch-Therapie“</strong></p>
<p>Es ist sicherlich schwer, wenn man so gar keine Luft durch die Nase bekommt. Daher kann man durchaus auch erst ein Nasenloch auf Entzug setzen und das andere noch mit dem Spray bzw. den Tropfen behandeln. Sobald das eine wieder frei durchatmen kann, ist dann das andere an der Reihe.</p>
<p><strong>3. Dosisreduzierung</strong></p>
<p>Dieses funktioniert entweder so, dass die Dosis des Sprays bzw. der Tropfen reduziert wird. Das heißt, man greift zur Kinderdosierung bzw. verdünnt immer weiter runter mit Kochsalzlösung, bis man irgendwann bei der reinen Kochsalzlösung angekommen ist.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit ist die Einnahme von Pseudoephedrin-haltigen Tabletten, wie z.B. Rhinopront, welche es als 6 Stück-Packung in der Apotheke freiverkäuflich zu erwerben gibt. Auch hierbei reduziert man die Dosis von morgens und abends jeweils einer, auf eine halbe bzw. viertel Tablette. Manchmal reicht es auch aus, nur zur Nacht eine zu nehmen. Man sollte für den „Entzug“ allerdings auch nicht mehr als diese 6 Tabletten einnehmen. Nicht, das man dann der nächsten Sucht verfällt <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich persönlich finde die letzte Methode mit den Tabletten am Besten. Erstens funtioniert sie wirklich und zweitens reizt man die Nasenschleimhaut durch die orale Applikation nicht so sehr, wie bei einer lokalen, nasalen Anwendung.</p>
<p>Generell ist zu allen Methoden ein Panthenol-haltiges Meerwassernasenspray empfehlenswert, um die Nasenschleimhäute feucht zu halten. Dieses kann man grundsätzlich auch unbedenklich für längere Zeit, wie zum Beispiel auch über die Winterzeit bei der trockenen Heizungsluft, anwenden.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich auch selber mal der Nasenspray-Sucht verfallen war, daher weiß ich nicht nur aus pharmazeutischer Sicht, wie schwer das ist, sondern auch aus persönlicher Erfahrung. Mir hat die Methode mit den Rhinopront Tabletten super geholfen. Die ersten zwei Nächte waren zwar gewöhnungsbedürftig und durchatmen konnte ich auch nicht wirklich. Aber da muss man sich &#8220;durchbeißen&#8221; und dann geht es auch von Tag zu Tag immer besser. Ab dem dritten Tag hab ich nur noch zur Nacht eine Tablette genommen und nach einer Woche und einer stätigen Dosisreduzierung ging es dann auch ganz ohne.</p>
<p>Beim ersten Schnupfen hab ich mich erst nicht getraut, wieder zum Spray zu greifen. Nachdem der Druck auf den Ohren aber immer schlimmer wurde, hab ich mich dann doch dazu entschieden. Die Befürchtung wieder abhängig zu werden, ist zum Glück nicht eingetroffen. So lange man das Nasenspray bzw. die Nasentropfen wirklich nicht öfter als 2-3 mal täglich und nicht länger als 5 Tage anwendet, verfällt man auch nicht so schnell der Sucht, auch wenn man vielleicht schon einmal abhängig war <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Eigene Erfahrungen?</strong></p>
<p>Ich freue mich auf Kommentare zu diesem Thema oder Erfahrungsberichte, wie ihr euch das Nasenspray abgewöhnt habt! (unter diesem Artikel)</p>
<p><em>Wichtig: Dieser Artikel ersetzt nicht den Gang zum Arzt und schildert lediglich meine Sicht der Dinge. Eine Haftung für Vollständigkeit, Erfolg, Unverträglichkeiten oder sonstige Schäden kann nicht übernommen werden!</em></p>
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		<title>Bericht: Prüfung pharmazeutische Technologie, 2. Staatsexamen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 13:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als letzte Prüfung stand nun Technologie auf dem Plan. Wie schon die Prüfungen zuvor, war ich super aufgeregt und hoffte, diese Prüfung nun auch noch erfolgreich hinter mich zu bringen, um dann endlich FREI zu haben und den Kopf wieder frei zu bekommen&#8230; Als erstes Thema war bei mir das BCS-System dran: Ich sollte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Als letzte Prüfung stand nun Technologie auf dem Plan. Wie schon die Prüfungen zuvor, war ich super aufgeregt und hoffte, diese Prüfung nun auch noch erfolgreich hinter mich zu bringen, um dann endlich FREI zu haben und den Kopf wieder frei zu bekommen&#8230;</h5>
<p>Als erstes Thema war bei mir das <strong>BCS-System </strong>dran:</p>
<p>Ich sollte die 4 Klassen bezüglich der Löslichkeit und Permeabilität nennen und näher erläutern, sowie gute Löslichkeit und gute Permeabilität definieren.</p>
<p>Er wollte wissen, wie man bei einem Stoff der Klasse 2 die Löslichkeit verbessern könnte.</p>
<p>Wir sind dann noch auf die Bestimmung der Freisetzungsgeschwindigkeit (Rotating Disc), sowie die Noyes-Whitney-Gleichung gekommen.</p>
<p>Außerdem wollte er die sink-Bedingungen erklärt haben, als auch ein Beispiel dazu hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das zweite Thema war dann <strong>Weichgelatinekapseln:</strong></p>
<p>Ich sollte ihm die Definition, sowie die Herstellungsmethoden nennen (davon Verfahren mit rotierenden Formwalzen und Tropf-Verfahren genauer erklären).</p>
<p>Er wollte einige Füllgüter, als auch die Bestandteile des Kapselmaterials hören.</p>
<p>Des Weiteren sollte ich die Gelatinearten nennen, sowie deren Gewinnung und Unterschiede erläutern. Sind dann in diesem Zusammenhang zum  isoelektrischen Punkt gekommen, den er auch erklärt haben wollte.</p>
<p>Sollte noch sagen, wo  Gelatine noch benutzt wird. Er wollte dann auf die einfache Koazervation hinaus. Hab ihn diese dann erklärt.</p>
<p>Die Prüfung war sehr angenehm und mein Prüfer  war auch gut drauf gewesen. Die Notenvergabe war an diesem Tag auch echt super fair. Schaut euch auf jeden Fall die Altprotokolle gut an! Er hat an diesem Tag eigentlich nur Altprotokollthemen abgefragt und die Fragen sind ziemlich identisch! <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bericht: Prüfung Pharmakologie, 2. Staatsexamen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 13:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Pharmako war ich echt mega nervös. In 2,5 Wochen den ganzen Stoff durchzubekommen ist echt fast unmöglich. Für Wiederholungen bleibt da wirklich keine Zeit. Mein erstes Thema war Parasymphatikus. Ich sollte erst allgemeine Dinge nennen, was den Parasympathikus charakterisiert, welche Rezeptoren dort eine Rolle spielen und wo diese im Körper anzufinden sind. Bin dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Vor Pharmako war ich echt mega nervös. In 2,5 Wochen den ganzen Stoff durchzubekommen ist echt fast unmöglich. Für Wiederholungen bleibt da wirklich keine Zeit.</h5>
<p>Mein erstes Thema war <strong>Parasymphatikus</strong>.</p>
<p>Ich sollte erst allgemeine Dinge nennen, was den Parasympathikus charakterisiert, welche Rezeptoren dort eine Rolle spielen und wo diese im Körper anzufinden sind. Bin dann noch kurz auf den Aufbau der muscarinergen und der nicotinergen Rezeptoren eingegangen und das der eine ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor und der andere ein Ionenkanal ist, sowie auf die weitere Kaskade. Er wollte dann noch den natürlichen Liganden für diese Rezeptoren, also Acetylcholin hören.</p>
<p>Dann sind wir zu den Arzneistoffen gekommen (Parasymphatomimetika, indirekte Parasympathomimetika und Parasymphatolytika). Sollte dann noch Arzneistoffe nennen und wogegen diese angewendet werden. Sind dann noch ein wenig zu Glaukom gekommen und welche Arzneistoffe man noch einsetzen kann (Betablocker).</p>
<p>Sind dann nochmal auf die nicotinergen Rezeptoren eingegangen und welche Arzneistoffgruppe dort eine Rolle spielt (Muskelrelaxantien). Dort wollte er noch wissen, dass es einen Antagonisten, aber auch einen Agonisten gibt, welche an sich aber die gleiche Wirkung, nämlich die Muskelrelaxation zur Folge haben.</p>
<p>Das zweite Thema war dann <strong>Virustatika</strong>, eingeschränkt auf die Herpes-Viren. Ich sollte als erstes sagen, was es dort für Viren gibt und wie sie sich vermehren. Anschließend sollte ich ein paar Arzneistoffe nennen und dann zu Aciclovir den WM erklären.</p>
<p>Er wollte dann noch wissen, wie man Aciclovir verabreichen kann und das es bei der i.v.-Gabe zum Ausfallen von Aciclovir kommen kann und damit zur Nephrotoxizität. Sollte dann noch einen AST nennen, der nicht zuerst von der viralen Kinase phosphoryliert wird –Ganciclovir. Er hat dann noch gefragt, ob es noch einen anderen Wirkstoff gibt, der einen anderen WM zeigt und daher bei nichtansprechen von Aciclovir gegeben werden kann. Bin nicht drauf gekommen. Er wollte auf Foscarnet hinaus, welches ein Analogon des Pyrophosphats ist.</p>
<p>Mein Prüfer war ein sehr netter Prüfer, der auch immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Wenn man etwas nicht sofort weiß, versucht er auch Tipps zu geben. Er reitet jetzt aber nicht ewig darauf herum und sagt dann auch einfach die Antwort, wenn man nicht darauf kommt. Er hat einen Zettel, auf dem die Fragen stehen und an den er sich auch im Allgemeinen hält.</p>
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		<title>Bericht: Prüfung klinische Pharmazie, 2. Staatsexamen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 13:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Woche Lernzeit ging es nun auf zur 3. Prüfung &#8211; Klinische Pharmazie: Nachdem ich in den Raum reinkam, musste ich wie immer, meine Ladung, sowie meinen Ausweis vorlegen und den Zettel unterschreiben, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu absolvieren. Ich hatte eigentlich ein ganz angenehmes Thema: UAW’s. Hab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Nach einer Woche Lernzeit ging es nun auf zur 3. Prüfung &#8211; Klinische Pharmazie:</h5>
<p>Nachdem ich in den Raum reinkam, musste ich wie immer, meine Ladung, sowie meinen Ausweis vorlegen und den Zettel unterschreiben, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu absolvieren.</p>
<p>Ich hatte eigentlich ein ganz angenehmes Thema: <strong>UAW’s</strong>.</p>
<p>Hab ihr als erstes die Definition genannt. Sie wollte dann natürlich wissen, von wem die stammt…das hatte ich mir aber nicht gemerkt. Sollte es dann nochmal in eigene Worte zusammenfassen, was die Definition beinhaltet.</p>
<p>Sollte ihr dann ein Dosis-Wirkungs-Diagramm aufzeichnen und dieses interpretieren. Dann sollte ich darin die verschiedenen Kurven für die UAW’s zeichnen und diese ebenfalls interpretieren. Ich sollte die Dosis-Wirkungs-Kurve an einem Beispiel erklären.</p>
<p>Sind dann irgendwie auf Schmerzen gekommen. Sie wollte dann noch die Einteilung der Analgetika und Beispiele dazu hören. Sind dann noch auf die Schieber und Skalen gekommen, mit denen man die Intensität seines Schmerzes ausdrücken kann. Sie wollte noch den genauen Namen hören, den ich aber auch nicht wusste. Zu dem Thema sollte ich auch einen Graphen zeichnen (Dosis-Schmerzintensität), welcher ja in dem Falle fällt.</p>
<p>Nachdem sie mich fragte, was man denn mit der AM-Therapie erreichen möchte, sind wir dann auf die <strong>Lebensqualität</strong> gekommen. Ich sollte sie definieren und sagen, woran man sie messen kann. Sie wollte den standardisierten Fragenkatalog hören und was genau darin so gefragt wird. Sollte dann noch ein paar Graphen zeichnen (Dosis-Lebensqualität). Ich kann mich leider nicht mehr so genau an die einzelnen Fragen erinnern, aber das war so im Großen und Ganzen, was sie so gefragt hatte.</p>
<p>Ich empfand die Prüfung eigentlich als sehr angenehm. Die Prüferin hat eine beruhigende Art, auch wenn die Fragen manchmal etwas komisch von ihr formuliert sind und man erst nicht so richtig weiß, was sie genau hören will. Sie geht aber auch auf selbst gewählte Beispiele ein und fragt dort gerne mal eine Zwischenfrage zu diesem Thema, wie bei mir z.B. bei dem Thema Schmerzen.</p>
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		<title>Bericht: Prüfung pharmazeutische Biologie, 2. Staatsexamen</title>
		<link>http://pharmaziestudium.org/bericht-pruefung-pharmazeutische-biologie-2-staatsexamen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 12:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die erste Prüfung des 2. Examens überstanden war, hatte ich nun 2 Wochen Zeit, um mich auf Biologie vorzubereiten. Also ging es ans Pflanzen und derern Inhaltsstoffe einschließlich chemischer Formeln zu pauken. Die Tage vergingen wie im Fluge und ich fühlte mich so schlecht vorbereitet, wie noch nie. Nachdem ich reinkam und den Zettel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Nachdem die erste Prüfung des 2. Examens überstanden war, hatte ich nun 2 Wochen Zeit, um mich auf Biologie vorzubereiten. Also ging es ans Pflanzen und derern Inhaltsstoffe einschließlich chemischer Formeln zu pauken. Die Tage vergingen wie im Fluge und ich fühlte mich so schlecht vorbereitet, wie noch nie. </strong></h5>
<p>Nachdem ich reinkam und den Zettel unterschrieben habe, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu vollziehen, bekam ich ein Gläschen mit einer Droge.</p>
<p>Hab es leider nicht gleich erkannt. Der Prüfer gab mir dann den Tipp, dass Männer diese sehr gern mögen. Bin dann gleich auf <strong>Hopfen</strong> gekommen.</p>
<p>Sollte ihm die Stammpflanze und die Familie nennen, sowie die Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Sollte dann auch das Grundgerüst der Acylphloroglycinole aufzeichen. Er wollte dann noch wissen, was denn noch für Reste an dem Grundgerüst hängen würden (Isoprenreste).</p>
<p>Dann wollte er wissen, was man denn statt Hopfen in der Apotheke abgeben könnte. Meinte dann Baldrian. Da fragte er mich gleich, was man denn da beachten müsste – das die Wirkung erst nach 2 Wochen einsetzt. Die Kundin in der Apotheke möchte aber etwas, das sofort hilft. Meinte dann, dass man Melisse geben könnte.</p>
<p>Zu <strong>Melisse</strong> wollte er dann wieder die Inhaltsstoffe hören (Ätherisches Öl mit Citral, Lamiaceengerbstoffe). Er wollte dann noch hören, dass man nur sehr wenig Ätherisches Öl gewinnen kann und das es deshalb sehr teuer ist. Sollte dann sagen, von welcher Pflanze man alternativ das Citral gewinnen kann (Zitronengras). Er wollte dann noch wissen, wofür man Melisse noch anwenden kann. Stand da irgendwie auf dem Schlauch, bis ich darauf gekommen bin, dass es ja auch in Form von Cremes gegen Herpes angewendet werden kann. Er wollte dazu noch wissen, welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind (Lamiaceengerbstoffe, vor allem die Rosmarinsäure) und wie man sich den Wirkmechanismus erklären kann. Konnte ihm nicht wirklich sagen, wie der Mechanismus zu erklären ist, nur dass es aufgrund der phenolischen Struktur antimikrobiell wirkt.</p>
<p>Dann sind wir zum Thema <strong>Venenleiden</strong> gekommen. Was kann man da geben? Rostkastaniensamen. Sollte wieder Stammpflanze, Familie und Inhaltsstoffe nennen, sowie den Grundkörper der Triterpensaponine aufzeichen. Er wollte noch Alternativen hören…Mäusedorn (Stammpflanze, Familie und die besondere Stellung des Zuckers an Position 1). Dann wollte er noch hören, dass Rutosid (Flavonoid) bei Venenleiden angewendet werden kann und was man unterstützend machen kann. Er wollte da auf die Stützstrümpfe hinaus.</p>
<p>Dann sollte ich mir noch ein Alkaloid aussuchen. Hab <strong>Morphin</strong> genommen. Sollte dann sagen, von welcher Pflanze es stammt und wie es synthetisiert wird. Meinte dann aus Thyrosin. Er wollte dann noch die Schritte dazwischen hören (Thebain). Sind dann noch auf Codein gekommen. Da wollte er noch wissen, wer das nicht anwenden darf (Säuglinge) und was diese stattdessen nehmen könnten (Noscapin).</p>
<p>Das wars dann auch schon…</p>
<p>Die Prüfung war wirklich sehr angenehm. Beide haben immer geholfen und untereinander viele Späßchen gemacht, was die Atmosphäre wirklich gut auflockerte. Wichtig ist es einen guten Überblick zu haben und zu allem etwas sagen zu können. Wenn man mal nicht die Stammpflanze oder die Familie weiß, ist es auch nicht so schlimm. Hab mich vor Bio echt verrückt gemacht, aber mein Prüfer war ein super netter Prüfer und bewertet echt fair. Kann nur empfehlen, gleich zur Prüfung hinzugehen…ihr schafft das!!!</p>
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		<title>Lektorat für Pharmaziestudenten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 09:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schriftliche Arbeiten stellen im Laufe des Studiengangs Pharmazie nur einen sehr kleinen Teil der bewerteten Prüfungsleistungen dar, da das Pharmaziestudium in das Staatsexamen mündet und keine Anfertigung einer Abschlussarbeit verlangt wird. Wer jedoch in Pharmazie promovieren möchte, sollte sich überlegen, ob er nicht die Dienste eines Lektorats in Anspruch nehmen möchte. Neben dem inhaltlichen Aspekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Schriftliche Arbeiten stellen im Laufe des Studiengangs Pharmazie nur einen sehr kleinen Teil der bewerteten Prüfungsleistungen dar, da das Pharmaziestudium in das Staatsexamen mündet und keine Anfertigung einer Abschlussarbeit verlangt wird. Wer jedoch in Pharmazie promovieren möchte, sollte sich überlegen, ob er nicht die Dienste eines Lektorats in Anspruch nehmen möchte. Neben dem inhaltlichen Aspekt einer schriftlichen Arbeit sorgen auch gute Ausdrucksweise und sprachliche Richtigkeit für ein abgerundetes Werk. Dank eines Lektorats können sich Pharmaziestudenten voll und ganz auf die Inhalte ihrer Dissertation konzentrieren und sparen wertvolle Zeit bei der Anfertigung derselben. Besonders in Anbetracht der verhältnismäßig langen Zeit, die eine Promotion in Anspruch nimmt, ist ein Lektorat für Promovierende in Pharmazie attraktiv.</p>
<p><strong>Hilfestellung durch ein Lektorat</strong></p>
<p>Die Korrektur von Texten durch Lektorate ist eine gute Methode, um wissenschaftlichen Arbeiten den letzten Feinschliff zu verpassen. Die Aufgabenfelder von Lektoren sind das Verbessern von Fehlern in Rechtschreibung und Grammatik. Anders als beim Korrektorat liegt das Augenmerk bei Lektoraten zusätzlich auf Lesefluss und Stil eines Textes. Da die Bearbeitung von Texten durch Lektoren keinerlei Einfluss auf den Inhalt hat, ist diese Form der Korrektur auch ohne Weiteres gestattet. Selbst Textteile zu biogenen Arzneistoffen und klinischer Pharmazie können ohne Bedenken eingereicht werden, denn professionelle Lektoren sind in der Lage, Arbeiten vieler verschiedener Themen deutlich aufzupolieren.</p>
<p><strong>Günstige Online-Korrekturen</strong></p>
<p><a href="http://lektor.de"> Lektor.de</a> bietet ebensolche Korrekturdienstleistungen für Promovierende und Studenten an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeiten oder eben um das Lektorat einer Dissertation geht. Um sich einen Eindruck von der Arbeit der Lektoren zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, einen Probetext korrigieren zu lassen. Diese kostenlose Arbeitsprobe veranschaulicht die verschiedenen Arten der Korrekturen und zeigt somit mögliche Verbesserungen des Textes auf.</p>
<p><strong>Unkompliziert und schnell</strong></p>
<p>Nach dem Versand einer Anfrage auf lektor.de erhalten die Studenten innerhalb von 24 Stunden die Probekorrektur und einen Kostenvoranschlag für die Bearbeitung der gesamten Arbeit. Ist das Angebot ansprechend, kann die Arbeit einfach per E-Mail an das Lektorat geschickt werden. Je nach Länge der Arbeit dauert es zwischen 5 und 7 Tagen, bei Dissertationen in der Regel zwischen 14 und 21 Tagen, bis eine korrigierte Fassung des Textes vorliegt. Doch auch bei kurzfristigen Aufträgen und hohem Zeitdruck eignet sich der Korrekturservice, um wissenschaftliche Arbeiten zu verbessern. Steht die Abgabefrist kurz bevor, können die Lektoren die Texte gegen einen Aufschlag auch schneller korrigieren.</p>
<p><strong>Professioneller Service für Studenten und Promovierende</strong></p>
<p>Viele Studenten lassen Hausarbeiten und auch Dissertationen häufig von Freunden und Kommilitonen prüfen. Diese Art der Zweitkorrektur mag besser sein als gar keine, doch die Prüfung eines Textes durch professionelle Lektoren führt in der Regel zu besseren Ergebnissen. Insbesondere wegen der hohen Bedeutung von Abschlussarbeiten sollten fachmännische Korrekturen vorgezogen werden. Als zukünftige Apotheker mit Doktortitel müssen sich Pharmaziestudenten nicht zwangsläufig mit den Tücken der neuen Rechtschreibung auseinandersetzen. Da die Schreibweise und orthografische Richtigkeit jedoch für den Gesamteindruck wissenschaftlicher Arbeiten beinahe ebenso wichtig ist wie deren Inhalt, sind Lektorate ideal, um schriftliche Arbeiten mit etwas professionellem Beistand und geringem Aufwand aufzubessern.</p>
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		<title>Ein Erfahrungsbericht zum 2. Examen</title>
		<link>http://pharmaziestudium.org/ein-erfahrungsbericht-zum-2-examen/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 15:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das zweite Examen hat es echt in sich. Nach 3-monatigem Dauerlernen ist man froh, wenn das alles vorbei ist und einem das Leben wieder hat Zwischenzeitlich denkt man, oh mein Gott! Wie soll ich das nur alles schaffen, wenn man die Berge von Ordnern und Büchern sieht. Doch auch wenn es abgedroschen klingt, alles geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das zweite Examen hat es echt in sich. Nach 3-monatigem Dauerlernen ist man froh, wenn das alles vorbei ist und einem das Leben wieder hat <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>Zwischenzeitlich denkt man, oh mein Gott! Wie soll ich das nur alles schaffen, wenn man die Berge von Ordnern und Büchern sieht. Doch auch wenn es abgedroschen klingt, alles geht vorbei und man schafft es irgendwie, diese stressige und nervenaufreibende Zeit zu überstehen. Das Schlimmste fand ich, dass zum einen jeder Tag gleich war. Man steht auf, setzt sich an den Schreibtisch und geht wieder ins Bett. Und das Ganze 3 Monate lang, in der schönsten Sommerzeit. Wobei ich gestehen muss, mir auch mal ein paar Stunden frei genommen zu haben, um beispielsweise ins Freibad zu gehen, allerdings immer mit einem Buch oder Hefter in der Tasche <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Das braucht man aber auch zwischendurch einfach mal, um den Kopf frei zu bekommen und dann mit neuer Energie durchzustarten.</p>
<p>Zum anderen war der Tag vor den Prüfungen Horror für mich. Das Gefühl zu haben, oh Gott morgen ist es soweit und du musst noch so viel schaffen, war fürchterlich. Dieses Kribbeln im Bauch, als stände man vor dem ersten Date und die Aufregung machen einen echt fertig. Aber auch da muss man versuchen, sich zu beruhigen und den Tag noch irgendwie effektiv zu nutzen. Die Prüfungen an sich waren eigentlich alle ganz entspannt. Die Prüfer sind alle nett und wollen einem ja auch nichts Böses. Im Gegenteil, sie helfen auch und fragen, wenn man mal etwas nicht weiß, auch nach. Man muss sich klar machen, dass es nicht nur die 1 und das Durchfallen gibt, sondern auch noch 3 Noten dazwischen. Man muss nicht alles wissen, aber man sollte auf jeden Fall den groben Überblick behalten und auch verstanden haben.</p>
<p>Ich habe effektiv wirklich nur die Zeit nach dem 8. Semester und zwischen den einzelnen Prüfungen genutzt. Ich würde es jedem empfehlen, dass Examen direkt nach dem 8. Semester zu machen. Ich kann von mir aus sagen, hätte ich ein Lernsemester eingeschoben, hätte ich es bestimmt nicht wirklich genutzt und auch kurz vor Ultimatum erst angefangen mit dem Lernen. Gerade das Sommersemester lädt ja förmlich zum „Nicht-Lernen“ ein <img src='http://pharmaziestudium.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und dann wieder rein zu kommen stelle ich mir schwierig vor. Klar ist es viel und um ein 1er Examen zu machen, muss man wahrscheinlich auch mehr machen, aber man schafft es auch so. Und die Prüfer sehen es auch sehr gerne, wenn man direkt im Anschluss das Examen macht und sich auch nicht krankschreiben lässt. Sie wissen ja auch, wie viel es ist und wie viel Zeit uns zur Verfügung steht.</p>
<p>Setzt euch nicht allzu sehr unter Stress. Versucht die Zeit zwischen den Prüfungen so effektiv wie möglich zu nutzen und macht auf jeden Fall auch Altprotokolle. Diese sind in vielen Fächern viel Wert. Ihr schafft das!!!</p>
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		<title>Praktisches Jahr im Ausland – wie kompliziert ist es?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 09:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Während des Pharmaziestudiums ins Ausland? Auch wenn nur wenige Studenten den Schritt ins Ausland für die Famulatur oder das Praktisches Jahr wagen, ist es nicht so schwer, wie man denkt. Wer eine Famulatur im Ausland plant, sollte auf jeden Fall mehr Zeit, als nur die vorgesehenen 8 Wochen, einplanen. Zuerst einmal ist die Bewerbung immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während des Pharmaziestudiums ins Ausland? Auch wenn nur wenige Studenten den Schritt ins Ausland für die Famulatur oder das Praktisches Jahr wagen, ist es nicht so schwer, wie man denkt.</strong></p>
<p>Wer eine Famulatur im Ausland plant, sollte auf jeden Fall mehr Zeit, als nur die vorgesehenen 8 Wochen, einplanen. Zuerst einmal ist die Bewerbung immer erfolgversprechender, wenn man mehr Zeit im Unternehmen verbringen möchte, da der Arbeitswert für das Unternehmen steigt. Es dauert oft etwas , um sich im Ausland einzuleben und mit der neuen Kultur und dem Arbeitsklima fertig zu werden. Wenn man jedoch nur diese 8 Wochen während der Semesterferien einräumen kann, ist es empfehlenswerter innerhalb des Praktischen Jahres, zu welchem jeder angehende Pharmazeut nach dem zweiten Staatsexamen verpflichtet ist, ein Auslandspraktikum zu absolvieren.</p>
<p>Wenn der Zeitpunkt fest steht, begibt man sich auf die Suche nach dem eigentlichen Auslandspraktikum in Bereich Pharmazie. Vermittlungsagenturen können einem dabei stark unter die Arme greifen und unterhalten unter anderem bereits Kontakte zu Apotheken im Ausland oder anderen pharmazeutischen Betrieben. Den Stress der Suche kann man sich also getrost sparen, sollte allerdings darauf achten, den Agenturen dabei auch die Anforderungen der eigenen Universität oder Fachhochschul e mitzuteilen. Denn es gibt nichts ärgerliches, als ein Praktikum zu absolvieren, was am Ende nicht anerkannt wird.</p>
<p>Die Vorteile, das Praktische Jahr im Ausland zu verbringen, sprechen eindeutig für sich: Es geht nicht nur darum, Gelerntes in die Praxis umzusetzen oder hinter dem Tresen zu stehen. Der Schwerpunkt liegt vielmehr darin, das Gesundheitssystem in einem anderen kulturellen Umfeld kennen zu lernen und zu verstehen. Genauso wichtig wie hoch interessant ist es, bei der Famulatur in einem ausländischen Pharmazieunternehmen mehr über die verschiedenen Heilpraktiken und medizinischen Techniken des jeweiligen Landes zu erfahren. Welche Krankheiten sind häufig und wie werden sie behandelt? Dies verlangt oft eigene altbekannte Werte in Frage zu stellen, um sich der neuen Kultur anzupassen und die nächsten Monate nicht mit Fernweh zu verbringen. Zu guter Letzt  lernt man bei einem Praktischen Jahr im Ausland auch viel über sich selbst.</p>
<p>Praktikum , Famulatur und Praktisches Jahr im Ausland unter <a href="http://www.studentsgoabroad.com/praktikum/aktionen/famulatur-im-ausland">http://www.studentsgoabroad.com/praktikum/aktionen/famulatur-im-ausland</a></p>
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		<title>Bericht: Prüfung pharmazeutische Chemie, 2. Staatsexamen</title>
		<link>http://pharmaziestudium.org/bericht-pruefung-pharmazeutische-chemie-2-staatsexamen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Prüfung des zweiten Examens stand an. Nach 4 sehr lernintensiven Wochen ging es mit der pharmazeutischen Chemie los. Besonders gut vorbereitet fühlte ich mich jedoch nicht&#8230; Nachdem ich den Zettel unterschrieben hatte, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, an der Prüfung teilzunehmen, bekam ich auch schon meine Karte, auf der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Die erste Prüfung des zweiten Examens stand an. Nach 4 sehr lernintensiven Wochen ging es mit der pharmazeutischen Chemie los. Besonders gut vorbereitet fühlte ich mich jedoch nicht&#8230;</h5>
<p>Nachdem ich den Zettel unterschrieben hatte, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, an der Prüfung teilzunehmen, bekam ich auch schon meine Karte, auf der die drei Themen standen.</p>
<p><strong>1. Thema: Aciclovir</strong></p>
<p>Als erstes stand der Begriff Aciclovir und ich sollte erzählen, was das ist und was mir dazu einfällt. Ich sagte, dass es sich dabei um ein Virusstatikum handelt und dass es als falscher Baustein in die DNS eingebaut wird. Dann hab ich es aufgezeichnet und sollte sagen, warum der Riboserest in offener Form vorliegt und was daran anders sei, als bei dem Zucker Ribose. Er wollte dabei auf die freie 3. Position heraus, wodurch es zum Kettenabbruch kommt.</p>
<p>Dann fragte der Prüfer, wie es mit der Bioverfügbarkeit aussieht. Die ist bei Aciclovir eher schlecht. Er fragte, wie man das verändern könnte und ob mir ein Wirkstoff einfällt. Er wollte dabei auf die Veresterung mit der Aminosäure Valin heraus, wie es beim Prodrug von Aciclovir, dem Valaciclovir der Fall ist. Dann fragte er noch, ob ich den Wirkstoff Penciclovir kenne. Diesen sollte ich ebenfalls aufzeichnen und sagen, was daran anders ist und warum der Wirkstoff trotzdem gut geeignet ist. Also das Penciclovir eine OH-Gruppe besitzt, die die 3. Position simuliert. Der Wirkstoff setzt sich trotzdem als falscher Baustein in die DNS, führt aber nicht zum Kettenabbruch. Die Polymerase erkennt ihn aufgrund seiner Struktur trotzdem als falschen Baustein.</p>
<p>Anschließend wollte er noch die eigentliche Wirkform wissen, also dass es als Triphosphat vorliegt  und das der erste Phosphat-Rest von der viralen Kinase und die anderen beiden Phosphat-Reste von der humanen Kinase gebildet werden, weshalb die Wirkstoffe spezifisch die Viren angreifen.</p>
<p><strong>2. Thema: Thiamin</strong></p>
<p>Daraufhin kamen wir zum zweiten Thema Thiamin. Was ist das? Vitamin B1.</p>
<p>Nachdem ich es aufgezeichnet hatte, fragte er mich, ob ich was zu der Stabilität sagen könnte. Ich meinte, dass es im alkalischen Instabil ist. Ich sollte dann beide Mechanismen, im schwachen und starken alkalischen Milieu aufzeichnen und erklären. Er wollte dabei genau sehen, wie die Bindungen klappen und warum die OH-Gruppe genau an diese Position angreift. Anschließend wollte er wissen, was Thiamin im Organismus überhaupt für eine Aufgabe hat. Bin nicht sofort darauf gekommen. Er gab mir dann den Tipp, dass es ein komplexer Reaktionsmechanismus ist, an dem noch andere Partner beteiligt sind. Dann viel es mir ein…er wollte auf die Pyruvatdecarboxylase-Reaktion heraus. Ich sollte dann Pyruvat aufzeichnen und sagen, wo es angreift und warum das so funktioniert. Dann sollte ich eigentlich noch den gesamten Mechanismus aufzeichnen und erklären, wofür wir dann aber keine Zeit mehr hatten.</p>
<p><strong>3. Thema: Amorolfin</strong></p>
<p>Ich sollte dann noch schnell was zur Strukturformel Amorolfin erzählen. Bin leider nicht darauf gekommen. Er gab mir dann den Tipp, dass ich auf die Polarität schauen sollte…das Molekül ist sehr lipophil. Also kann es wo im Körper besonders gut wirken? Er wollte damit auf die Haut hinaus. Er hat mir dann aber letztendlich gesagt, dass es sich bei dieser Struktur um das Antimykotikum Amorolfin handelt. Hab dann nur noch schnell gesagt, dass er in die Ergosterol-Biosynthese eingreift und welche zwei Enzyme es hemmt. Ich glaube, dass wollte er eigentlich gar nicht mehr wissen, aber ich wollte irgendwie noch was zu diesem dritten Thema sagen.</p>
<p>Das war’s dann auch schon. Er meinte dann noch, dass es nicht so schlimm war, dass ich die Struktur nicht erkannt habe, da es der einzige Wirkstoff aus der speziellen Klasse war und man auch nicht so viel dazu sagen könne.</p>
<p>Ansonsten war er echt sehr nett und hat Tipps gegeben, sodass man dann doch irgendwie selber auf die Antwort kam, auch wenn man sie gerade nicht parat hat.</p>
<p>Anschließend musste ich kurz den Raum verlassen und nach ein paar Minuten wurde ich wieder hinein gebeten. Das Ergebnis wurde verkündet&#8230;</p>
<p>Und jippi, ich hatte bestanden!</p>
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		<title>Berichte zum 2. Examen</title>
		<link>http://pharmaziestudium.org/bericht-zum-2-examen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 13:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell steht bei mir das 2. Staatsexamen an und ich wollte euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich jeweils nach den Prüfungen einen kurzen Bericht dazu schreiben werde. Noch ein paar Infos zum zweiten Examen&#8230; Im Gegensatz zum 1. Staatsexamen hat man hier &#8220;nur&#8221; mündliche Prüfungen. Es sind insgesamt 5 an der Zahl, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Aktuell steht bei mir das 2. Staatsexamen an und ich wollte euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich jeweils nach den Prüfungen einen kurzen Bericht dazu schreiben werde.</h5>
<p>Noch ein paar Infos zum zweiten Examen&#8230; Im Gegensatz zum 1. Staatsexamen hat man hier &#8220;nur&#8221; mündliche Prüfungen. Es sind insgesamt 5 an der Zahl, welche über 8 Wochen verteilt stattfinden. Zeitlich folgen sie nach dem 8. Semester zumeist in den Semesterferien.</p>
<p>Wie ihr vielleicht schon wisst, gibt es im Pharmaziestudium 3 Staatsexamina. Das dritte Staatsexamen folgt nach dem <a href="http://pharmaziestudium.org/praktisches-jahr/">praktischen Jahr</a> und ist unter anderem über die Apothekenpraxis und die rechtlichen Gegebenheiten des Apothekenberufes. Auch hier hat man wieder mündliche Prüfungen.</p>
<p>Weitere Infos zum 2. Staatsexamen findet ihr hier: <a href="http://pharmaziestudium.org/2-staatsexamen/">pharmaziestudium.org/2.-staatsexamen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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