Archive for the ‘Allgemein’ Category

Apotheker/in gesucht!

Dienstag, August 2nd, 2016

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Eine Stelle wartet auf Sie!

Beruf: Apotheker (weiblich/männlich)
Tätigkeitsbereich: öffentliche Apotheke
Standort: Templin/Uckermark

Die Adler Apotheke Templin bietet einem approbierten Apotheker (w/m) einen festen Job. Zusätzlich kann eine schöne 3-Raumwohnung im Haus sofort genutzt werden.

Die Entlohnung richtet sich grundsätzlich nach dem aktuellen Tarifvertrag und ist verhandelbar. Die Teilnahme an Not- und Nachtdiensten ist ebenfalls verhandelbar.

Die Adler Apotheke liegt im Zentrum Templins. Durch gute Referenzen seit 23 Jahren verfügt sie über einen festen Kundenstamm. Auch viele Urlauber nutzen die Apotheke, um sich mit deren Leistungen zu versorgen.

Templin- eine schöne Stadt zum Leben und Arbeiten

Die Stadt Templin wird als „Perle der Uckermark“ bezeichnet und ist verwaltungstechnisch ein Mittelzentrum. Sie liegt ca. 75 km nördlich von Berlin und verfügt über eine gute Infrastruktur. Gute Straßenanbindung, 1-stündliche Bahnanbindung an Berlin, Krankenhaus und verschiedene Arztpraxen, viele Schulen inkl. Gymnasium, Kindertagesstätten, Naturtherme, Westernstadt, viele kulturelle Angebote, z.B. im Multikulturellem Zentrum (Kino, Theater, Konzerte, Kunstausstellungen usw.), 2ev. Kirche, 1bapt. Kirche, verschiedene Sportvereine und -möglichkeiten, viel Wald und Wasser mit Wasserstraßenanbindung an die Havel und damit an den Rest der Welt.

Man kann in Templin also gut leben und arbeiten!

Bitte melden Sie sich!

Adler Apotheke TemplinAnsprechpartner:

Herr Axel Seidler
AdlerApotheke Templin
Am Markt 1
17268 Templin
Telefon: 03987 2258
Fax: 03987 2086198
E-Mail: info@adler-apotheke-templin.de

Erfahrungsbericht über das praktische Jahr

Dienstag, Januar 21st, 2014

Das praktische Jahr habe ich zur Hälfte in einer öffentlichen Apotheke und zur anderen Hälfte in der Industrie verbracht.

Los ging es in der Apotheke. Da ich schon eine Ausbildung zur PTA gemacht habe und auch neben dem Studium viel in der Apotheke gearbeitet habe, kam nicht so viel Neues auf mich zu.

Ich war hauptsächlich im Handverkauf tätig und habe die Kunden beraten und bedient. Des Weiteren konnte ich viel Erfahrung im Bereich der Rezepturen sammeln. Die Bearbeitung der AMK-Meldungen fiel ebenfalls in meinen Aufgabenbereich.

Die zweite Hälfte habe ich dann in der  pharmazeutischen Industrie im Bereich der Stabilitätsprüfung gemacht. Das war ein super angenehmer Wechsel zwischen Schreibtisch- und Laborarbeit.

Die Arzneimittel werden unter verschiedenen Klimabedingungen für einige Jahre gelagert. Nach 0, 3, 6, 9, 12, 18, 24 und 36 Monaten werden jeweils Proben entnommen und diese auf ihre Stabilität geprüft. Dabei habe ich unter anderem Reinheits- und Gehaltsprüfungen durchgeführt. Nach Probenaufarbeitung und der Herstellung von Referenzlösungen fand die Auswertung meist mittels HPLC statt. Des Weiteren habe ich Freisetzungsbestimmungen durchgeführt und mit dem Tablettenkontrollsystem gearbeitet, um die Härte und die Bruchfestigkeit der Tabletten zu bestimmen. Auch die Bestimmung des Trocknungsverlustes und der Gleichförmigkeit der Masse gehörten zu den Stabilitätsprüfungen dazu. Anschließend musste alles genau ausgewertet und dokumentiert werden.

Des Weiteren hatte man die Möglichkeit auch in die anderen Bereiche der Industrie hineinschauen zu können. Monatlich fand ein Vortrag der einzelnen Abteilungen statt, bei denen sich die Bereiche mit deren Aufgabengebieten vorgestellt haben. So bekommt man als Praktikant auch Einblicke, was es noch für Tätigkeitsbereiche in der Industrie gibt und was vielleicht noch zu einem selbst passen könnte.

Ich hätte vorher nie gedacht, dass es mir so viel Spaß bereiten würde, in der Industrie zu arbeiten. Ich kann es nur jedem empfehlen, die Zeit im praktischen Jahr so zu nutzen, auch andere Tätigkeitsbereiche außerhalb der Apotheke kennenzulernen.

Auch die flexiblen Arbeitszeiten, die man in der Industrie hat, sind ein riesen Vorteil. Ihr habt keine Wochenendarbeit und werdet zudem noch besser bezahlt.

Tipp für das praktische Jahr

Was ich euch auf jeden Fall empfehlen kann, ist den Qualitätszirkel der Apothekerkammer zu besuchen. In Berlin bietet die Apothekerkammer halbjährlich einen Qualitätszirkel direkt für Pharmazeuten im Praktikum an. Dort besprecht ihr speziell die Themen der Selbstmedikation, wie zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen, Schlafprobleme, Schmerzen,
Erkältung und vieles mehr. Der Kurs ist sehr gut aufgebaut und es werden auch nur Themen besprochen, die euch interessieren. Ihr bekommt zum Einen mehr Sicherheit in der Beratung. Zum Anderen ist das auch eine gute Prüfungsvorbereitung für das dritte Staatsexamen.

Der Kurs fand bei mir einmal im Monat, montags von 9-12 Uhr statt.

Falls ihr an dem Kurs teilnehmen möchtet, dann vergesst nicht, euch rechtzeitig dafür anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Erfahrungsbericht zum 3. Staatsexamen

Dienstag, Januar 21st, 2014

Nachdem ich mein praktisches Jahr Ende Oktober beendet hatte, habe ich mich zum nächstmöglichen Prüfungstermin, welcher im Januar war, angemeldet.

Zum Anfang ist es mir schwer gefallen wieder ins Lernen hinein zu finden. Als dann aber der Prüfungstermin immer näher kam, konnte ich mich auch für den letzten Monat wieder besser motivieren.

Nach dem zweiten Staatsexamen dachte ich,  die schlimmste Zeit hinter mir zu haben.  Ich dachte mir, im dritten Examen sind es ja „nur“ zwei Fächer. Aber diese beiden Fächer haben es echt in sich!

Pharmazeutische Praxis umfasst ja im Prinzip alles, was auch in der Apotheke vorkommen kann. Da wir in der  Apotheke Ausgangssubstanzen prüfen, kann theoretisch auch Chemie abgefragt werden. Des Weiteren stellen wir Rezepturen her und haben mit den verschieden Arzneiformen zu tun. Auch Arzneipflanzen und alternative Heilmethoden stellen einen großen Bereich in der Apotheke dar. Das sind dann auch alles Themengebiete, die in der Prüfung gefragt werden können.

Daher hab ich die richtige Motivation zum Lernen auch erst bekommen, als die Prüfer so ca. einen Monat vorher feststanden.  Wenn man weiß, aus welchem Fachgebiet der Prüfer der Uni kommt, dann weiß man ja auch, wo man seinen Schwerpunkt setzen kann.

Dennoch saß ich mit einem Berg an Ordnern und Büchern an meinem Schreibtisch und habe versucht, mich durch die ganzen Themengebiete und Pharmakotherapien zu arbeiten.

Auch Recht ist sehr umfangreich. Ich persönlich empfand es aber angenehmer dieses Fach zu lernen, da man dort einen gewissen roten Faden hat, an den man sich halten kann. Es ist einfach übersichtlicher.

Als gute Vorbereitung und schöne Lernhilfe kann ich euch den „Prüfungstrainer“ von Antje Piening empfehlen. Dort sind ehemalige Examensfragen mit ausführlichen Antworten zur pharmazeutischen Praxis und zum Recht enthalten. Ich fand es immer ganz gut, wenn ich die Themen abgearbeitet habe, anschließend ein paar Fragen dazu durchzugehen.

Dann war der Tag also da – die Examensprüfung!

Wir wurden zu zweit geprüft und mussten als erstes dafür unterschreiben, dass wir uns gesundheitlich in der Lage fühlen, die Prüfung zu absolvieren.

Dann ging es mit mir für eine halbe Stunde mit pharmazeutischer Praxis los. Ich sollte als erstes eine Reiseapotheke für ein Paar, welches nach Afrika reisen möchte zusammenstellen sowie weitere Tipps geben. Meine Prüferin wollte dann noch etwas zu Malaria und empfohlenen Impfungen hören. Dann kam das klassische Beispiel, dass eine ältere Dame mit schon länger andauerndem Reizhusten in die Apotheke kommt. Sie wollte dabei auf die typische UAW der ACE-Hemmer hinaus. Nun möchte sie aber dennoch einen Hustensaft. Wir sind dann auf einige pflanzliche und chemische Hustenblocker eingegangen. Dabei war es ihr noch wichtig, dass man weiß, dass Dextromethorphan bei Jugendlichen gern missbraucht wird.

Daraufhin kam die Frage zur Betriebswirtschaft, was denn kurzfristige Kredite seien. Dazu habe ich dann den Kontokorrentkredit erklärt.

Anschließend hat mich der Prüfer aus der Uni, welcher aus dem Bereich der Technologie war, zu einer Rezeptur befragt. Die Rezeptur war zusammengesetzt aus Polyacrylsäure, NaOH, Isopropanol und Wasser. Ich meinte, dass es sich um ein Hydrogel handelt und sollte dann die Herstellung erläutern. Wir sind dabei auf das Thema Konservierungsmittel näher eingegangen, welche es noch gibt und welche Eigenschaften diese haben.

Dann ist er noch kurz auf das Thema Generika, Biologicals, Biosimilars und Bioidenticals eingegangen. Ich sollte die einzelnen Begriffe voneinander abgrenzen und näher erläutern, wobei wir dann noch näher auf die Bioverfügbarkeit eingegangen sind.

Dann ist meine Partnerin zu pharmazeutischer Praxis befragt worden.

Anschließend ging es mit mir in Recht weiter. Meine Prüferin fragte mich, was ich als Apothekeninhaberin  machen könnte, wenn mir nach ein paar Jahren in der Apotheke „langweilig“ wird. Wir sind dann näher auf den Versandhandel, die Heim- und Krankenhausversorgung, den Großhandel, einer Filialeröffnung und der Zytostatikaherstellung eingegangen. Wo braucht man eine Genehmigung und wo eine Erlaubnis und welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

Sie wollte wissen, wer wann verpachten darf und was ausgenommene Zubereitungen sind. Des Weiteren wollte sie hören, welche Straftaten es im Allgemeinen gibt mit Beispielen aus dem Apothekenwesen.

Die Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig. Aber es ist schwer, sich im Nachhinein an alles zu erinnern und wieder zu geben :-)

Die letzte halbe Stunde wurde dann noch meine Prüfungspartnerin in Recht gefragt.

Die Prüfungsatmosphäre war wirklich nett. In Recht wird sehr viel Wert auf die Ausdrucksweise gelegt. Es reicht hierbei nicht unbedingt aus, wenn ihr grob den Inhalt der einzelnen Paragraphen kennt. Ihr solltet euch schon auch den Originaltext anschauen und versuchen alles so exakt wie möglich wiedergeben zu können.

Für die pharmazeutische Praxis solltet ihr euch eher ein breit gefächertes Wissen aneignen, als beispielsweise jeden Wirkmechanismus bis ins kleinste Detail zu können. Klar ist es wichtig, dass ihr wisst, wo was angreift und warum es für diese Indikation angewendet wird. Aber ihr müsst nicht die komplette Kaskade wiedergeben können. Zumindest war das bei meinen Prüfern und von denen ich gehört habe nicht so.

Eine weitere wichtige Lektüre für die Vorbereitungszeit sind die Fachzeitschriften PZ und DAZ, sowie die PTA heute. Diese könnt ihr nach bestandenden zweiten Examen für 15 Monate kostenlos erwerben.

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/misc/daz-service/abo-service/kostenloses-abonnement-fuer-pharmazeuten-im-praktikum.html

http://www.govi-verlag.de/index.php?id=phip_abo

Ein Tipp zum Schluss

Versucht euch nicht verrückt zu machen. Die Prüfer wissen, dass das eure letzte Hürde ist und wollen für euch auch nur das Beste.

Ihr schafft das!!! :-)

Nasenspray süchtig – was tun gegen die Abhängigkeit?

Sonntag, März 10th, 2013

Innerhalb meines praktischen Jahres im Rahmen des Pharmaziestudiums arbeite ich derzeit in einer öffentlichen Apotheke und muss immer wieder feststellen, wie viele Kunden Nasenspray kaufen.

Und zwar nicht nur eine Packung, weil sie derzeit erkältet sind. Nein, viele kaufen gleich mehrere Packungen bzw. kommen fast wöchentlich und sind genervt, wenn man ihnen den Einnahmehinweis „Bitte wenden Sie  das Medikament maximal 3x täglich und nicht länger als eine Woche am Stück an“ mit auf den Weg gibt. Doch dieser Hinweis ist nicht einfach nur so daher gesagt, sondern hat durchaus seine Berechtigung! Deshalb möchte ich diesem Thema mal einen Artikel widmen und  Tipps geben, wie man aus meiner Sicht der Nasenspray-Sucht wieder entkommen kann.

Doch wie kommt es dazu, dass man der Nasenspray-Sucht, dem sogenannten Arzneimittelschnupfen verfällt?

Die abschwellenden Nasensprays bzw. Nasentropfen enthalten als wirksame Komponente ein direktes α-Sympathomimetikum. Dazu zählen zum Beispiel Xylometazolin, Oxymetazolin, sowie Phenylephrin. Diese bewirken, dass sie wie die natürliche Substanz Adrenalin an die α-Rezeptoren der Nasenschleimhäute binden und somit zu einer Vasokonstriktion, d.h. einer Gefäßverengung führen, was eine verminderte Durchblutung der Nasenschleimhäute und damit eine Abschwellung zur Folge hat. Dieses führt wiederum zu dem befreitem Gefühl der Nase.

Wendet man das Spray bzw. die Tropfen nun längere Zeit an, werden vermehrt Rezeptoren gebildet, so dass die Dosierung irgendwann nicht mehr ausreicht und man öfter zu dem Medikament greifen muss.

Außerdem kommt es zu dem sogenannten Rebound-Effekt, dem Arzneimittelschnupfen. Das heißt, wenn die Wirkung des direkten α-Sympathomimetikum nachlässt, kommt es dazu, dass die Nasenschleimhäute noch verstärkter durchblutet werden und noch stärker anschwellen. Man bekommt also wieder das Gefühl einer verstopften Nase und es endet in einem teuflischen Kreislauf. Die Folgen sind ein Zugrundegehen der Nasenschleimhaut, was letztlich bis hin zum „Nichts mehr riechen können“ führen kann.

Was kann man aber tun, wenn man nun doch der Nasenspray-Sucht verfangen ist?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Substitution, d.h. Austausch mit cortisonhaltigen Nasensprays

Diese haben eine entzündungshemmende, antiallergische und abschwellende Wirkung. Sie wirken zwar nicht so schnell, wie die α-Sympathomimetika, können aber bei dem „Entzug“ sehr hilfreich sein. Diese müssen allerdings vom Arzt verschrieben werden.

2. Die „Ein-Loch-Therapie“

Es ist sicherlich schwer, wenn man so gar keine Luft durch die Nase bekommt. Daher kann man durchaus auch erst ein Nasenloch auf Entzug setzen und das andere noch mit dem Spray bzw. den Tropfen behandeln. Sobald das eine wieder frei durchatmen kann, ist dann das andere an der Reihe.

3. Dosisreduzierung

Dieses funktioniert entweder so, dass die Dosis des Sprays bzw. der Tropfen reduziert wird. Das heißt, man greift zur Kinderdosierung bzw. verdünnt immer weiter runter mit Kochsalzlösung, bis man irgendwann bei der reinen Kochsalzlösung angekommen ist.

Eine andere Möglichkeit ist die Einnahme von Pseudoephedrin-haltigen Tabletten, wie z.B. Rhinopront, welche es als 6 Stück-Packung in der Apotheke freiverkäuflich zu erwerben gibt. Auch hierbei reduziert man die Dosis von morgens und abends jeweils einer, auf eine halbe bzw. viertel Tablette. Manchmal reicht es auch aus, nur zur Nacht eine zu nehmen. Man sollte für den „Entzug“ allerdings auch nicht mehr als diese 6 Tabletten einnehmen. Nicht, das man dann der nächsten Sucht verfällt 😉

Ich persönlich finde die letzte Methode mit den Tabletten am Besten. Erstens funtioniert sie wirklich und zweitens reizt man die Nasenschleimhaut durch die orale Applikation nicht so sehr, wie bei einer lokalen, nasalen Anwendung.

Generell ist zu allen Methoden ein Panthenol-haltiges Meerwassernasenspray empfehlenswert, um die Nasenschleimhäute feucht zu halten. Dieses kann man grundsätzlich auch unbedenklich für längere Zeit, wie zum Beispiel auch über die Winterzeit bei der trockenen Heizungsluft, anwenden.

Ich muss zugeben, dass ich auch selber mal der Nasenspray-Sucht verfallen war, daher weiß ich nicht nur aus pharmazeutischer Sicht, wie schwer das ist, sondern auch aus persönlicher Erfahrung. Mir hat die Methode mit den Rhinopront Tabletten super geholfen. Die ersten zwei Nächte waren zwar gewöhnungsbedürftig und durchatmen konnte ich auch nicht wirklich. Aber da muss man sich „durchbeißen“ und dann geht es auch von Tag zu Tag immer besser. Ab dem dritten Tag hab ich nur noch zur Nacht eine Tablette genommen und nach einer Woche und einer stätigen Dosisreduzierung ging es dann auch ganz ohne.

Beim ersten Schnupfen hab ich mich erst nicht getraut, wieder zum Spray zu greifen. Nachdem der Druck auf den Ohren aber immer schlimmer wurde, hab ich mich dann doch dazu entschieden. Die Befürchtung wieder abhängig zu werden, ist zum Glück nicht eingetroffen. So lange man das Nasenspray bzw. die Nasentropfen wirklich nicht öfter als 2-3 mal täglich und nicht länger als 5 Tage anwendet, verfällt man auch nicht so schnell der Sucht, auch wenn man vielleicht schon einmal abhängig war :-)

Eigene Erfahrungen?

Ich freue mich auf Kommentare zu diesem Thema oder Erfahrungsberichte, wie ihr euch das Nasenspray abgewöhnt habt! (unter diesem Artikel)

Wichtig: Dieser Artikel ersetzt nicht den Gang zum Arzt und schildert lediglich meine Sicht der Dinge. Eine Haftung für Vollständigkeit, Erfolg, Unverträglichkeiten oder sonstige Schäden kann nicht übernommen werden!

Bericht: Prüfung pharmazeutische Technologie, 2. Staatsexamen

Freitag, Januar 4th, 2013
Als letzte Prüfung stand nun Technologie auf dem Plan. Wie schon die Prüfungen zuvor, war ich super aufgeregt und hoffte, diese Prüfung nun auch noch erfolgreich hinter mich zu bringen, um dann endlich FREI zu haben und den Kopf wieder frei zu bekommen…

Als erstes Thema war bei mir das BCS-System dran:

Ich sollte die 4 Klassen bezüglich der Löslichkeit und Permeabilität nennen und näher erläutern, sowie gute Löslichkeit und gute Permeabilität definieren.

Er wollte wissen, wie man bei einem Stoff der Klasse 2 die Löslichkeit verbessern könnte.

Wir sind dann noch auf die Bestimmung der Freisetzungsgeschwindigkeit (Rotating Disc), sowie die Noyes-Whitney-Gleichung gekommen.

Außerdem wollte er die sink-Bedingungen erklärt haben, als auch ein Beispiel dazu hören.

Das zweite Thema war dann Weichgelatinekapseln:

Ich sollte ihm die Definition, sowie die Herstellungsmethoden nennen (davon Verfahren mit rotierenden Formwalzen und Tropf-Verfahren genauer erklären).

Er wollte einige Füllgüter, als auch die Bestandteile des Kapselmaterials hören.

Des Weiteren sollte ich die Gelatinearten nennen, sowie deren Gewinnung und Unterschiede erläutern. Sind dann in diesem Zusammenhang zum  isoelektrischen Punkt gekommen, den er auch erklärt haben wollte.

Sollte noch sagen, wo  Gelatine noch benutzt wird. Er wollte dann auf die einfache Koazervation hinaus. Hab ihn diese dann erklärt.

Die Prüfung war sehr angenehm und mein Prüfer  war auch gut drauf gewesen. Die Notenvergabe war an diesem Tag auch echt super fair. Schaut euch auf jeden Fall die Altprotokolle gut an! Er hat an diesem Tag eigentlich nur Altprotokollthemen abgefragt und die Fragen sind ziemlich identisch! 😉

Bericht: Prüfung Pharmakologie, 2. Staatsexamen

Freitag, Januar 4th, 2013
Vor Pharmako war ich echt mega nervös. In 2,5 Wochen den ganzen Stoff durchzubekommen ist echt fast unmöglich. Für Wiederholungen bleibt da wirklich keine Zeit.

Mein erstes Thema war Parasymphatikus.

Ich sollte erst allgemeine Dinge nennen, was den Parasympathikus charakterisiert, welche Rezeptoren dort eine Rolle spielen und wo diese im Körper anzufinden sind. Bin dann noch kurz auf den Aufbau der muscarinergen und der nicotinergen Rezeptoren eingegangen und das der eine ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor und der andere ein Ionenkanal ist, sowie auf die weitere Kaskade. Er wollte dann noch den natürlichen Liganden für diese Rezeptoren, also Acetylcholin hören.

Dann sind wir zu den Arzneistoffen gekommen (Parasymphatomimetika, indirekte Parasympathomimetika und Parasymphatolytika). Sollte dann noch Arzneistoffe nennen und wogegen diese angewendet werden. Sind dann noch ein wenig zu Glaukom gekommen und welche Arzneistoffe man noch einsetzen kann (Betablocker).

Sind dann nochmal auf die nicotinergen Rezeptoren eingegangen und welche Arzneistoffgruppe dort eine Rolle spielt (Muskelrelaxantien). Dort wollte er noch wissen, dass es einen Antagonisten, aber auch einen Agonisten gibt, welche an sich aber die gleiche Wirkung, nämlich die Muskelrelaxation zur Folge haben.

Das zweite Thema war dann Virustatika, eingeschränkt auf die Herpes-Viren. Ich sollte als erstes sagen, was es dort für Viren gibt und wie sie sich vermehren. Anschließend sollte ich ein paar Arzneistoffe nennen und dann zu Aciclovir den WM erklären.

Er wollte dann noch wissen, wie man Aciclovir verabreichen kann und das es bei der i.v.-Gabe zum Ausfallen von Aciclovir kommen kann und damit zur Nephrotoxizität. Sollte dann noch einen AST nennen, der nicht zuerst von der viralen Kinase phosphoryliert wird –Ganciclovir. Er hat dann noch gefragt, ob es noch einen anderen Wirkstoff gibt, der einen anderen WM zeigt und daher bei nichtansprechen von Aciclovir gegeben werden kann. Bin nicht drauf gekommen. Er wollte auf Foscarnet hinaus, welches ein Analogon des Pyrophosphats ist.

Mein Prüfer war ein sehr netter Prüfer, der auch immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Wenn man etwas nicht sofort weiß, versucht er auch Tipps zu geben. Er reitet jetzt aber nicht ewig darauf herum und sagt dann auch einfach die Antwort, wenn man nicht darauf kommt. Er hat einen Zettel, auf dem die Fragen stehen und an den er sich auch im Allgemeinen hält.

Bericht: Prüfung klinische Pharmazie, 2. Staatsexamen

Freitag, Januar 4th, 2013
Nach einer Woche Lernzeit ging es nun auf zur 3. Prüfung – Klinische Pharmazie:

Nachdem ich in den Raum reinkam, musste ich wie immer, meine Ladung, sowie meinen Ausweis vorlegen und den Zettel unterschreiben, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu absolvieren.

Ich hatte eigentlich ein ganz angenehmes Thema: UAW’s.

Hab ihr als erstes die Definition genannt. Sie wollte dann natürlich wissen, von wem die stammt…das hatte ich mir aber nicht gemerkt. Sollte es dann nochmal in eigene Worte zusammenfassen, was die Definition beinhaltet.

Sollte ihr dann ein Dosis-Wirkungs-Diagramm aufzeichnen und dieses interpretieren. Dann sollte ich darin die verschiedenen Kurven für die UAW’s zeichnen und diese ebenfalls interpretieren. Ich sollte die Dosis-Wirkungs-Kurve an einem Beispiel erklären.

Sind dann irgendwie auf Schmerzen gekommen. Sie wollte dann noch die Einteilung der Analgetika und Beispiele dazu hören. Sind dann noch auf die Schieber und Skalen gekommen, mit denen man die Intensität seines Schmerzes ausdrücken kann. Sie wollte noch den genauen Namen hören, den ich aber auch nicht wusste. Zu dem Thema sollte ich auch einen Graphen zeichnen (Dosis-Schmerzintensität), welcher ja in dem Falle fällt.

Nachdem sie mich fragte, was man denn mit der AM-Therapie erreichen möchte, sind wir dann auf die Lebensqualität gekommen. Ich sollte sie definieren und sagen, woran man sie messen kann. Sie wollte den standardisierten Fragenkatalog hören und was genau darin so gefragt wird. Sollte dann noch ein paar Graphen zeichnen (Dosis-Lebensqualität). Ich kann mich leider nicht mehr so genau an die einzelnen Fragen erinnern, aber das war so im Großen und Ganzen, was sie so gefragt hatte.

Ich empfand die Prüfung eigentlich als sehr angenehm. Die Prüferin hat eine beruhigende Art, auch wenn die Fragen manchmal etwas komisch von ihr formuliert sind und man erst nicht so richtig weiß, was sie genau hören will. Sie geht aber auch auf selbst gewählte Beispiele ein und fragt dort gerne mal eine Zwischenfrage zu diesem Thema, wie bei mir z.B. bei dem Thema Schmerzen.

Bericht: Prüfung pharmazeutische Biologie, 2. Staatsexamen

Freitag, Januar 4th, 2013
Nachdem die erste Prüfung des 2. Examens überstanden war, hatte ich nun 2 Wochen Zeit, um mich auf Biologie vorzubereiten. Also ging es ans Pflanzen und derern Inhaltsstoffe einschließlich chemischer Formeln zu pauken. Die Tage vergingen wie im Fluge und ich fühlte mich so schlecht vorbereitet, wie noch nie.

Nachdem ich reinkam und den Zettel unterschrieben habe, dass ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu vollziehen, bekam ich ein Gläschen mit einer Droge.

Hab es leider nicht gleich erkannt. Der Prüfer gab mir dann den Tipp, dass Männer diese sehr gern mögen. Bin dann gleich auf Hopfen gekommen.

Sollte ihm die Stammpflanze und die Familie nennen, sowie die Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Sollte dann auch das Grundgerüst der Acylphloroglycinole aufzeichen. Er wollte dann noch wissen, was denn noch für Reste an dem Grundgerüst hängen würden (Isoprenreste).

Dann wollte er wissen, was man denn statt Hopfen in der Apotheke abgeben könnte. Meinte dann Baldrian. Da fragte er mich gleich, was man denn da beachten müsste – das die Wirkung erst nach 2 Wochen einsetzt. Die Kundin in der Apotheke möchte aber etwas, das sofort hilft. Meinte dann, dass man Melisse geben könnte.

Zu Melisse wollte er dann wieder die Inhaltsstoffe hören (Ätherisches Öl mit Citral, Lamiaceengerbstoffe). Er wollte dann noch hören, dass man nur sehr wenig Ätherisches Öl gewinnen kann und das es deshalb sehr teuer ist. Sollte dann sagen, von welcher Pflanze man alternativ das Citral gewinnen kann (Zitronengras). Er wollte dann noch wissen, wofür man Melisse noch anwenden kann. Stand da irgendwie auf dem Schlauch, bis ich darauf gekommen bin, dass es ja auch in Form von Cremes gegen Herpes angewendet werden kann. Er wollte dazu noch wissen, welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind (Lamiaceengerbstoffe, vor allem die Rosmarinsäure) und wie man sich den Wirkmechanismus erklären kann. Konnte ihm nicht wirklich sagen, wie der Mechanismus zu erklären ist, nur dass es aufgrund der phenolischen Struktur antimikrobiell wirkt.

Dann sind wir zum Thema Venenleiden gekommen. Was kann man da geben? Rostkastaniensamen. Sollte wieder Stammpflanze, Familie und Inhaltsstoffe nennen, sowie den Grundkörper der Triterpensaponine aufzeichen. Er wollte noch Alternativen hören…Mäusedorn (Stammpflanze, Familie und die besondere Stellung des Zuckers an Position 1). Dann wollte er noch hören, dass Rutosid (Flavonoid) bei Venenleiden angewendet werden kann und was man unterstützend machen kann. Er wollte da auf die Stützstrümpfe hinaus.

Dann sollte ich mir noch ein Alkaloid aussuchen. Hab Morphin genommen. Sollte dann sagen, von welcher Pflanze es stammt und wie es synthetisiert wird. Meinte dann aus Thyrosin. Er wollte dann noch die Schritte dazwischen hören (Thebain). Sind dann noch auf Codein gekommen. Da wollte er noch wissen, wer das nicht anwenden darf (Säuglinge) und was diese stattdessen nehmen könnten (Noscapin).

Das wars dann auch schon…

Die Prüfung war wirklich sehr angenehm. Beide haben immer geholfen und untereinander viele Späßchen gemacht, was die Atmosphäre wirklich gut auflockerte. Wichtig ist es einen guten Überblick zu haben und zu allem etwas sagen zu können. Wenn man mal nicht die Stammpflanze oder die Familie weiß, ist es auch nicht so schlimm. Hab mich vor Bio echt verrückt gemacht, aber mein Prüfer war ein super netter Prüfer und bewertet echt fair. Kann nur empfehlen, gleich zur Prüfung hinzugehen…ihr schafft das!!!

Lektorat für Pharmaziestudenten

Donnerstag, Dezember 27th, 2012

Schriftliche Arbeiten stellen im Laufe des Studiengangs Pharmazie nur einen sehr kleinen Teil der bewerteten Prüfungsleistungen dar, da das Pharmaziestudium in das Staatsexamen mündet und keine Anfertigung einer Abschlussarbeit verlangt wird. Wer jedoch in Pharmazie promovieren möchte, sollte sich überlegen, ob er nicht die Dienste eines Lektorats in Anspruch nehmen möchte. Neben dem inhaltlichen Aspekt einer schriftlichen Arbeit sorgen auch gute Ausdrucksweise und sprachliche Richtigkeit für ein abgerundetes Werk. Dank eines Lektorats können sich Pharmaziestudenten voll und ganz auf die Inhalte ihrer Dissertation konzentrieren und sparen wertvolle Zeit bei der Anfertigung derselben. Besonders in Anbetracht der verhältnismäßig langen Zeit, die eine Promotion in Anspruch nimmt, ist ein Lektorat für Promovierende in Pharmazie attraktiv.

Hilfestellung durch ein Lektorat

Die Korrektur von Texten durch Lektorate ist eine gute Methode, um wissenschaftlichen Arbeiten den letzten Feinschliff zu verpassen. Die Aufgabenfelder von Lektoren sind das Verbessern von Fehlern in Rechtschreibung und Grammatik. Anders als beim Korrektorat liegt das Augenmerk bei Lektoraten zusätzlich auf Lesefluss und Stil eines Textes. Da die Bearbeitung von Texten durch Lektoren keinerlei Einfluss auf den Inhalt hat, ist diese Form der Korrektur auch ohne Weiteres gestattet. Selbst Textteile zu biogenen Arzneistoffen und klinischer Pharmazie können ohne Bedenken eingereicht werden, denn professionelle Lektoren sind in der Lage, Arbeiten vieler verschiedener Themen deutlich aufzupolieren.

Günstige Online-Korrekturen

Lektor.de bietet ebensolche Korrekturdienstleistungen für Promovierende und Studenten an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeiten oder eben um das Lektorat einer Dissertation geht. Um sich einen Eindruck von der Arbeit der Lektoren zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, einen Probetext korrigieren zu lassen. Diese kostenlose Arbeitsprobe veranschaulicht die verschiedenen Arten der Korrekturen und zeigt somit mögliche Verbesserungen des Textes auf.

Unkompliziert und schnell

Nach dem Versand einer Anfrage auf lektor.de erhalten die Studenten innerhalb von 24 Stunden die Probekorrektur und einen Kostenvoranschlag für die Bearbeitung der gesamten Arbeit. Ist das Angebot ansprechend, kann die Arbeit einfach per E-Mail an das Lektorat geschickt werden. Je nach Länge der Arbeit dauert es zwischen 5 und 7 Tagen, bei Dissertationen in der Regel zwischen 14 und 21 Tagen, bis eine korrigierte Fassung des Textes vorliegt. Doch auch bei kurzfristigen Aufträgen und hohem Zeitdruck eignet sich der Korrekturservice, um wissenschaftliche Arbeiten zu verbessern. Steht die Abgabefrist kurz bevor, können die Lektoren die Texte gegen einen Aufschlag auch schneller korrigieren.

Professioneller Service für Studenten und Promovierende

Viele Studenten lassen Hausarbeiten und auch Dissertationen häufig von Freunden und Kommilitonen prüfen. Diese Art der Zweitkorrektur mag besser sein als gar keine, doch die Prüfung eines Textes durch professionelle Lektoren führt in der Regel zu besseren Ergebnissen. Insbesondere wegen der hohen Bedeutung von Abschlussarbeiten sollten fachmännische Korrekturen vorgezogen werden. Als zukünftige Apotheker mit Doktortitel müssen sich Pharmaziestudenten nicht zwangsläufig mit den Tücken der neuen Rechtschreibung auseinandersetzen. Da die Schreibweise und orthografische Richtigkeit jedoch für den Gesamteindruck wissenschaftlicher Arbeiten beinahe ebenso wichtig ist wie deren Inhalt, sind Lektorate ideal, um schriftliche Arbeiten mit etwas professionellem Beistand und geringem Aufwand aufzubessern.

Ein Erfahrungsbericht zum 2. Examen

Mittwoch, Oktober 31st, 2012

Das zweite Examen hat es echt in sich. Nach 3-monatigem Dauerlernen ist man froh, wenn das alles vorbei ist und einem das Leben wieder hat 😉

Zwischenzeitlich denkt man, oh mein Gott! Wie soll ich das nur alles schaffen, wenn man die Berge von Ordnern und Büchern sieht. Doch auch wenn es abgedroschen klingt, alles geht vorbei und man schafft es irgendwie, diese stressige und nervenaufreibende Zeit zu überstehen. Das Schlimmste fand ich, dass zum einen jeder Tag gleich war. Man steht auf, setzt sich an den Schreibtisch und geht wieder ins Bett. Und das Ganze 3 Monate lang, in der schönsten Sommerzeit. Wobei ich gestehen muss, mir auch mal ein paar Stunden frei genommen zu haben, um beispielsweise ins Freibad zu gehen, allerdings immer mit einem Buch oder Hefter in der Tasche 😉 Das braucht man aber auch zwischendurch einfach mal, um den Kopf frei zu bekommen und dann mit neuer Energie durchzustarten.

Zum anderen war der Tag vor den Prüfungen Horror für mich. Das Gefühl zu haben, oh Gott morgen ist es soweit und du musst noch so viel schaffen, war fürchterlich. Dieses Kribbeln im Bauch, als stände man vor dem ersten Date und die Aufregung machen einen echt fertig. Aber auch da muss man versuchen, sich zu beruhigen und den Tag noch irgendwie effektiv zu nutzen. Die Prüfungen an sich waren eigentlich alle ganz entspannt. Die Prüfer sind alle nett und wollen einem ja auch nichts Böses. Im Gegenteil, sie helfen auch und fragen, wenn man mal etwas nicht weiß, auch nach. Man muss sich klar machen, dass es nicht nur die 1 und das Durchfallen gibt, sondern auch noch 3 Noten dazwischen. Man muss nicht alles wissen, aber man sollte auf jeden Fall den groben Überblick behalten und auch verstanden haben.

Ich habe effektiv wirklich nur die Zeit nach dem 8. Semester und zwischen den einzelnen Prüfungen genutzt. Ich würde es jedem empfehlen, dass Examen direkt nach dem 8. Semester zu machen. Ich kann von mir aus sagen, hätte ich ein Lernsemester eingeschoben, hätte ich es bestimmt nicht wirklich genutzt und auch kurz vor Ultimatum erst angefangen mit dem Lernen. Gerade das Sommersemester lädt ja förmlich zum „Nicht-Lernen“ ein 😉 Und dann wieder rein zu kommen stelle ich mir schwierig vor. Klar ist es viel und um ein 1er Examen zu machen, muss man wahrscheinlich auch mehr machen, aber man schafft es auch so. Und die Prüfer sehen es auch sehr gerne, wenn man direkt im Anschluss das Examen macht und sich auch nicht krankschreiben lässt. Sie wissen ja auch, wie viel es ist und wie viel Zeit uns zur Verfügung steht.

Setzt euch nicht allzu sehr unter Stress. Versucht die Zeit zwischen den Prüfungen so effektiv wie möglich zu nutzen und macht auf jeden Fall auch Altprotokolle. Diese sind in vielen Fächern viel Wert. Ihr schafft das!!!