Arzneimittelstabilität

Die Vorlesung „Arzneimittelstabilität“ beschäftigt sich mit chemischen Instabilitäten, wie z.B. der Hydrolyse oder Oxidationsreaktionen, Photo- und mikrobiellen Instabilitäten, als auch mit physikalischen und physikalisch-chemischen Instabilitäten von Arzneiformen und deren Verpackungen.

Diese Vorlesung ist keine Pflichtveranstaltung, aber dennoch eine gute Ergänzung zu den Seminaren und dem Praktikum des 7. Semesters.

Physikalische Pharmazie

Das Seminar „Physikalische Pharmazie“ liefert die theoretischen Hintergründe zum Praktikum „ Pharmazeutische Technologie“ und beschäftigt sich mit Themen wie das trennen von „fest von flüssig“, Teilchengrößenanalyse, Ladungsmessung, Mikroviskosität, dispergieren und homogenisieren, mischen, Rheologie, Viskoelastizität, Pulver und Mühlen, sowie mit der Grenzflächenspannung, Lösungen und Trocknung.

Qualitätssicherung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln

Inhalte des Seminars „Qualitätssicherung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln“ sind u.a. Allgemeines zur Qualitätssicherung, Partikelgrößenbestimmung und –auswertung, In-vitro-Freisetzungsprüfungen, als auch biologische Sicherheitsprüfungen, wozu zum Beispiel die Prüfung auf Sterilität und pyrogene Verunreinigung zählen.

Arzneimittelentwicklung in der pharmazeutischen Industrie

Die Vorlesung „Arzneimittelentwicklung in der pharmazeutischen Industrie“ ist zwar nicht klausurrelevant, aber dennoch anwesenheitspflichtig und eine gute Ergänzung zu den anderen technologisch relevanten Vorlesungen und Seminaren, sowie eine gute Vorbereitung für die Klausur.

Thematisiert werden Freisetzungsmechanismen, pulmonale Systeme, Perorale und nasale Applikationen von Proteinen, wirkstoffhaltige Pflaster, intelligente AS-Systeme, sowie Diagnostika und Drug-Targeting.

Pharmazeutische Technologie

Im Praktikum „Pharmazeutische Technologie“ wird in 2er Gruppen gearbeitet. Auch hier durchläuft man wieder mehrere Stationen. Dazu gehören sterile Arzneiformen, Halbfeste Arzneiformen, Feste Arzneiformen, Drogenauszüge, Mikropartikel, sowie zwei Computerseminare, in denen Rechenprogramme, sowie pharmakokinetische und biopharmazeutische Simulationsberechnungen vorgestellt werden. In diesem Praktikum geht es nicht primär um die Herstellung der verschiedenen Arzneiformen, sondern eher um die chemischen und physikalischen Eigenschaften, die hier untersucht werden. So werden zum Beispiel in der Station halbfeste Zubereitungen unter anderem Gele hergestellt, und deren Viskositäten bestimmt mit und ohne Zusatz viskositätserhöhender Stoffe.

Am Ende jeder Station findet ein Colloque in 2er oder 4er Gruppen statt, in dem die theoretischen Hintergründe nochmals abgefragt werden. Des Weiteren muss auch in diesem Praktikum zu jeder Station ein Protokoll angefertigt werden.

Am Ende des Semesters wird eine zweistündige Klausur geschrieben, welche sich aus dem Praktikum, als auch den Vorlesungen bzw. Seminaren Physikalische Pharmazie, Qualitätssicherung und Arzneimittelstabilität zusammensetzt.

Hauptinhalt sind jedoch das Praktikum, sowie das Seminar „Qualitätssicherung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln“.

Biopharmazie

Im Seminar „Biopharmazie einschließlich arzneiformenbezogener Pharmakokinetik“ wird auf Plasmazonzentrations-Zeit-Verläufe eingegangen und welche arzneiformenbedingte bzw. äußerlichen Faktoren diese beeinflussen. Des Weiteren beschäftigt sich das Seminar mit der Bioverfügbarkeit, Bioäquivalenz und therapeutischen Äquivalenz, Biosimilars, dem biopharmazeutischen Klassifizierungssystem, sowie mit Bioäquivalenzstudien und in-vitro-/in-vivo-Korrelationen.

Auch hier wird am Ende des Semesters eine Klausur geschrieben, die größtenteils aus Auswendiglernen besteht.

Klinische Pharmazie

Im Seminar „Klinische Pharmazie“ werden Themen behandelt wie Arzneimittelinformation, Tumore, Interpretation klinischer Labordaten, Bewertung klinischer Studien, Therapeutisches Drug Monitoring (TDM), pharmazeutische Betreuung, Pädiatrie, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Asthma, HIV und AIDS, Arzneimittelinteraktionen, Ernährungstherapie, sowie Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie.

Meist ist das Seminar eher wie eine Vorlesung aufgebaut und am Ende findet dann ein Fallbeispiel zur Übung statt.

Am Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben, die meist aus 1/3 (manchmal auch weniger) Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie und aus 2/3 der restlichen Themen besteht.

Biogene Arzneimittel III

Das Seminar „Biogene Arzneimittel III“ besteht aus Gruppenvorträgen, die meist in 7er Gruppen gehalten werden. Themen sind zum Beispiel Erkrankungen des Urogenitaltraktes, des Magen-Darm-Traktes, des Mund- und Rachenraums, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechselsystems, sowie des psychischen Systems.

Es besteht hier keine Anwesenheitspflicht. Es sind jedoch alles Themen des 2. Staatsexamens Biologie, weshalb es auf jeden Fall empfehlenswert ist, sich auch die Vorträge der anderen anzuhören.

Ringvorlesungen (siehe 5.Semester)
  • Pharmazeutische und medizinische Chemie
  • Pharmazeutische Technologie
  • Pharmazeutische Biologie (Arzneipflanzen, biogene Arzneistoffe, Biotechnologie)
  • Pathophysiologie (geht über 2 Semester)
  • Pharmakologie und Toxikologie (Pharmakotherapie)

Hier geht’s zum 8. Semester!